Kapitel 09 Steigbuch

Ganz oben: Klaus Haselböck (links) und Michael Holzer am Gipfel der Großen Zinne.

Steigbuch

Eine Seilschaft verbindet Gegensätzlichkeit und Gemeinsamkeit zu einem Wir.


Im Fall der beiden Autoren – zwei Niederösterreicher aus Puchberg am Schneeberg und Krems an der Donau, die in Wien studiert und miteinander 100 Jahre Lebens- und 60 Jahre Berufserfahrung im Rucksack haben.

Michael Holzer

begleitet als Berater und Coach erfolgreiche Persönlichkeiten zu ihren Sinnperspektiven. 

Klaus Haselböck

lebt den Berg beruflich, ist Gründungs-Chefredakteur der Zeitschrift Bergwelten und Autor zu Alpinthemen.


Gemeinsam kreieren sie innovative Erlebnisformate in der Natur, in denen Frankl-Themen wie die »Trotzmacht des Geistes« und die »Selbsttranszendenz« eine Basis für persönliche Entwicklungsschritte bilden.

Die intuitive Dreier-Seilschaft mit Viktor Frankl hat ihre Freundschaft vertieft und ein neues Verständnis für das Menschsein an sich bewirkt. Berg und Sinn gehören zusammen: ein Raum der Inspiration, der uns allen offensteht.

Dank

Wir sind nie allein geklettert. Und auch nie allein zu zweit. Ohne all die Seilgefährtinnen und Seilgefährten wäre es uns nie gelungen, dass aus dem Nachstieg Viktor Frankls dieses Buch wird. Jetzt, am Gipfel angelangt, ist es Zeit, das zu würdigen.

Wir danken …

… der Familie Frankl: Franz und Alexander Vesely (Viktor Frankls Schwiegersohn und Enkel) haben uns wohlwollend und tatkräftig unterstützt, Archive durchforstet und uns die unvergessliche Begegnung mit der Grande Dame Elli Frankl ermöglicht. Unser ganz besonderer Dank gilt ihr: für ihre Offenheit, für die lebendigen Schilderungen ihrer Liebe, ihrer Ehe und ihrer Zeit mit Viktor Frankl in den Bergen.

… allen Frankl-Freunden: Neben Viktor Frankls eigenem Werk haben die Menschen, die ihn gut kannten und uns bereitwillig für Gespräche zur Verfügung standen, den größten Anteil an diesem Buch: Wir danken Elisabeth Lukas für den inspirierenden Austausch und die Ehre, dass sie uns einen Beitrag zu Berg und Sinn beigesteuert hat. Wir danken Giselher Guttmann für das wunderbare Gespräch unter Bergsteigern in der Sigmund Freud Privatuniversität und Alfried Längle für die wertschätzenden Reflexionen in seiner Privatpraxis. Danke auch an Franz Eggl von der Neuen Seehütte sowie Ewald Putz, Ignaz Gruber und Lutz Maurer für das Teilen ihrer Erinnerungen.

… den Berg-Koryphäen: Wer im alpinen Neuland unterwegs ist, nimmt sich besser einen Bergführer. Für dieses Projekt haben wir gleich mehrere gebraucht – am Berg wie im Tal. Vielen Dank Martin Achrainer, dem kompetenten, hilfsbereiten Archivar des Österreichischen Alpenvereins, der 183 das Buch mit Informationen zu Rudi Reif und der Sektion Donauland sehr bereichert hat. Adi Mokrejs gab uns sein Wissen zur Historie des Kletterns und den Wiener Hausbergen weiter. Als Dolomiten-Kenner standen uns Felix Tschurtschenthaler und Hanspeter Eisendle mit Rat und Tat zur Seite, Gerti Reinisch-Indrich, Vize-Präsidentin des Alpenklubs, unterstützte uns bei der Suche nach Zeitzeugen.

… den Frankl-Bewahrern: Einem geistigen Vermächtnis mit viel Hingabe ein würdiges Andenken bewahren – im »Viktor-Frankl-Zentrum« (franklzentrum.org) und im »Viktor-Frankl-Museum« erlebt man, wie das gelingt. Danke und Respekt an die Menschen, die in Viktor Frankls Sinne sinnvoll wirken.

… dem Bergwelten Verlag: Dirk Rumberg, Christoph Loidl und Sophia Angerer haben von Anfang an an das Potenzial unserer Idee geglaubt und uns auf dem Weg – der nicht immer Gehgelände war – motiviert und bestärkt. Ihr positives Feedback hat uns über manche Schlüsselstelle geholfen. Volker Viechtbauer, Leiter Recht und Personal bei Red Bull und ausgewiesener Frankl-Kenner, gab uns wertvolle Impulse für die Linienwahl, unsere beiden Lektoren Arnold Klaffenböck und Maria-Christine Leitgeb haben uns sicher bis auf den Gipfel gebracht.

… unseren Nächsten und Liebsten: Tja, jetzt wird’s emotional. Die Expedition war fordernd – und während unserer kleinen Heldenreise haben gerade die Nächsten und Liebsten in unserem persönlichen Umfeld die meiste Geduld aufbringen müssen. Danke unseren Familien und Freunden, die uns erst über Monate nur in Büchern versunken fanden, dann sehr oft weg in den Bergen wussten und am Ende tage- und nächtelang nur unsere Hinterköpfe vor dem Bildschirm gesehen haben. Wir sind wieder da! Danke den Chefs, Kolleginnen und Kollegen, Kundinnen und Kunden in unseren Brotjobs: für das Teilen unserer Begeisterung und das Verständnis, das es da oder dort brauchte.

Danke an alle, die etwas beigetragen